Wird WhatsApp zerstört?

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WhatsApp wird sich in den kommenden Monaten krass verändern! Was sich genau verändert, welche Strategie WhatsApp verfolgt und was das für Folgen hat, erfährst du in diesem Beitrag.

WhatsApp haut aktuell eine ganze Reihe an praktischen Features raus, die sich Nutzer schon seit lange Zeit gewünscht haben. Wie bereits in älteren Videos berichtet kannst du bald ein Dunkles Design nutzen, einen Ferienmodus aktivieren und deine WhatsApp Nachrichten mit einer Touch oder Face ID Sperre schützen. Außerdem können seit kurzem Sticker verschickt werden.

Dass diese für die meisten Nutzer erfreulichen Neuigkeiten gerade jetzt kommen, ist sicherlich kein Zufall, sondern eine Strategie von WhatsApp. Denn in wenigen Monaten wird eine Veränderung kommen, bei der WhatsApp besorgt ist, dass daraufhin viele Nutzer abhauen und zu einem anderen Messenger wechseln.

Das Motto von den beiden WhatsApp Gründern war: „Keine Werbung! Keine Spiele! Kein Schnickschnack!“. Privatsphäre und Datenschutz hatten einen hohen Stellenwert. Auch nachdem Facebook WhatsApp im Jahr 2014 für 19 Milliarden Dollar gekauft hatte, konnten die beiden Gründer weitestgehend ihre Philosophie fortsetzen.

Das hat sich aber mittlerweile geändert. Beide Gründer haben inzwischen mehr oder weniger im Streit WhatsApp verlassen und haben in Interviews gesagt, dass sie den WhatsApp Verkauf an Facebook bereuen. Facebook hat das Ruder übernommen und möchte mit der App sehr viel Geld verdienen.

Schon in wenige Monaten wird Werbung in WhatsApp erscheinen. Zwar erstmal nur im Status-Bereich ähnliche wie bei den Instagram-Stories, aber vielleicht ist das nur der Anfang. Das Problem bei Werbung sind nicht nur die Werbeeinblendungen an sich, sondern das Werbung, damit sie effektiv ist und teuer verkauft werden kann, viele Daten braucht. Wenn WhatsApp weiß z.B. aus deinen Chatverläufen oder irgendwelchen anderen Quellen, dass gerade deine Kopfhörer kaputt gegangen sind, dann können sie super relevante Kopfhörer Werbung an dich senden, was viel effektiver ist als irgendein zufälliges Produkt zu bewerben. Demzufolge bedeutet die Entscheidung, dass WhatsApp mit Werbung Geld verdienen möchte auch, dass der Datenschutz bei WhatsApp leiden wird.

Was WhatsApp z.B. machen wird, um mehr Daten über bestimmte Nutzer zu gewinnen, sind Kontoverknüpfung. Facebook hat den Vorteil, ein Imperium an reichweitenstarken Apps zu haben. Wenn sie die anfallenden Nutzerdaten aus allen Apps bündeln, dann ist das sehr gut für die Werbeeinnahmen. In der Vergangenheit wurde schon der Datenaustausch zwischen WhatsApp und Facebook kritisiert. Jetzt gibt es auch erste Hinweise, dass eine Verknüpfung WhatsApp mit Instagram kommen könnte.

Zusammengefasst wird WhatsApp also ein Teil des Facebook-Werbenetzwerks und damit zusammenhängend, müssen sich Nutzer sorgen um ihre Daten machen. Was diese Entwicklung konkret für unser Nutzerverhalten bedeutet, kann man natürlich nicht genau voraussagen. WhatsApp wird nicht so dumm sein und es mit der Werbung so übertreiben, dass die Nutzer in Scharen davonlaufen. Trotzdem wird es die Entwicklung verstärken, dass sich Nutzer nach Alternativen umschauen. WhatsApp muss nicht gleich gelöscht werden, aber es könnte einen verstärkten Trend zum Zweitmessenger geben. Eine Messenger-App die rasant wächst und vom Featureumfang sogar in viele Bereichen WhatsApp überlegen ist, ist Telegram. Um Telegram kennenzulernen, schau dir unbedingt mein Video an, in dem ich WhatsApp und Telegram vergleiche. Tippe dazu einfach hier.