Smartphones schädlich? Nicht mit diesen Tipps!

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Smartphones machen die Augen kaputt, sie stressen, lenken von wichtigen Dingen ab, sie machen süchtig und ungesellig. Das sind Dinge, die man in letzter Zeit immer öfter hört. In Frankreich wurden Smartphones an Schulen komplett verboten. In Deutschland steht das zur Debatte.

Verbote sind aber der falsche Weg, denn Smartphones an sich sind nicht das Problem. Im Gegenteil: Smartphones sind heutzutage extrem wichtig und sie vereinfachen unser Leben in fast allen Bereichen. Die gerade genannten negativen Folgen können nur dann eintreten, wenn man Smartphones falsch benutzt. Tipps, wie du dein Smartphone verwendest, ohne deine Gesundheit oder dein Wohlbefinden zu gefährden, schauen wir uns in diesem Video an.

1 Dunkelheit

Smartphones werden gerne auch vor dem Einschlafen im Bett benutzt. Das blaue Licht des Displays hat den Effekt, dass das Gehirn wach bleibt. Wer also Schlafprobleme hat, sollte das Handy vor dem Schlafen entweder nicht mehr benutzen oder einen Blaufilter aktivieren, wodurch die Displayfarben entsprechend angepasst werden. Bei den meisten Betriebssystemen hast du im Kontrollzentrum oder in den Einstellungen eine entsprechende Option und kannst auch einen Zeitplan festlegen, damit der Blaufilter automatisch jeden Abend eingeschaltet wird. Wer dieses Feature auf seinem Handy nicht findet oder noch mehr Optionen möchte, kann sich auch eine extra App herunterladen wie z.B. Twilight.

Zudem sollte bei Dunkelheit die Displayhelligkeit insgesamt reduziert werden, auch das lässt sich automatisch einstellen. Oder in immer mehr Apps lässt sich auch ein Dunkler Modus aktivieren. So werden deine Augen besser geschützt und du wirst besser schlafen.

2 20-20-20 Regel

Wenn du längere Zeit am Stück auf dein Display schaust, kann das ziemlich anstrengend für die Augen sein, da sie ununterbrochen auf eine nahe Distanz fokussiert sind. Entspannend für die Augen ist es, wenn du ab und zu von deinem Handy wegblickst und für kurze Zeit in die Ferne schaust. Als Faustregel kann man da die 20-20-20 Regel anwenden, die besagt, dass man nach 20 Minuten, die Augen für 20 Sekunden auf ein Objekt in 20 Fuß Entfernung (was ca. 6 Meter sind) richten soll.

3 Benachrichtigungen

Benachrichtigungen rund um die Uhr sind ein Hauptgrund warum uns Smartphones stressen und ablenken können. Mit ein paar einfachen Einstellungsmöglichkeiten kannst du das Problem aber lösen.

Zuerst einmal solltest du deine Benachrichtigungen insgesamt reduzieren. Überlege bei jeder App, ob dir Benachrichtigungen wirklich wichtig sind und stelle sie für einzelne Apps gegebenenfalls aus. Dann hast du bei einigen Apps auch noch die Möglichkeit, nur bei bestimmten Ereignissen eine Benachrichtigung zu bekommen. Bei Instagram kannst du z.B. ausstellen dass du über jeden neuen Like oder Kommentar informiert wirst. In WhatsApp kannst du Benachrichtigungen für bestimmte Chats, die dir nicht so wichtig sind, deaktivieren.

Als zweites solltest du dir angewöhnen in bestimmten Phasen am Tag Benachrichtigungen einzuschränken bzw. komplett auszuschalten. Während du lernst, arbeitest, schläfst oder eine gesellige Zeit mit deiner Familie verbringst kannst du den Flugmodus oder den „Nicht stören Modus“ verwenden. Beide lassen sich super einfach und schnell im Kontrollzentrum ein- und ausschalten. Beim „Nicht stören Modus“ kannst du Ausnahmen (z.B. für wichtige Kontakte) hinzufügen und das Internet benutzen. Zudem lässt sich der Modus zu bestimmten Zeiten automatisch aktivieren und deaktivieren, sodass er z.B. immer dann eingeschaltet wird wenn du Schule hast oder wenn deine Schlafenszeit ist.

Anstatt die sichtbaren Benachrichtigungen auszuschalten, hilft es manchmal auch schon wenn du die Benachrichtigungstöne, Vibrationen und LED-Anzeigen einschränkst.

4 Handy-Nacken

Oft ist der Kopf beim Blick aufs Handy nach vorne gebeugt, das kann zu einem schmerzenden Nacken führen. Achte also auf eine bessere Haltung und eine gerade Wirbelsäule. Du kannst dein Handy höher halten, lieber die Augen senken als den Kopf, regelmäßige Pausen mit Lockerungsübungen machen und generell in deinem Alltag ausreichend Bewegung integrieren.

5 App-Nutzung

Oft ist man sich gar nicht so richtig bewusst wie oft und wie lange man welche Apps benutzt. Bei Android 9 mit dem Feature „Digital Wellbeing“ und bei iOS 12 mit „Screen Time“ kann man sich das anzeigen lassen. Dadurch bekommst du ein besseres Gefühl dafür, wie du dein Smartphone einsetzt und kannst eventuell gegensteuern. Mit diesen Features kannst du für bestimmte Apps Limits setzen und Sperren festlegen. Dadurch kannst du dich trainieren dein Handy sinnvoller zu nutzen und du kannst Suchtverhalten vorbeugen. Ganz wichtig ist und das gilt für alle Tipps, es bringt nicht viel die Dinge ab und zu mal auszutesten, sondern du solltest dich regelmäßig daran erinnern und versuchen Routinen und Gewohnheiten zu entwickeln, die dir nachhaltig helfen dein Smartphone gesund zu benutzen.