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WhatsApp wird sich in 2021 stark verändern. Wir schauen uns in diesem Video an welche 7 neuen Features kommen werden, ob du den Messenger in diesem Jahr wechseln solltest und welche Möglichkeiten du hast. Durch die neuen Nutzungsbedingungen sind viele Nutzer verunsichert und es gab bereits einen extrem großen Ansturm auf die WhatsApp Alternativen Signal und Telegram. Nach dem Video wirst du wissen, in welche Richtung sich WhatsApp entwickelt und ob du die App weiter benutzen solltest.

Rückblick 2020

Die wichtigsten neuen WhatsApp Features im letzten Jahr waren der Dark Mode, die ablaufenden Nachrichten, die individuellen Hintergründe für verschiedene Chats, die neue Speicherverwaltung und das QR-Code Feature. Die entsprechenden Videos mit genauen Anleitungen zu den Features verlinken wir dir unten in Infobox. 

Ausblick 2021

In 2021 werden die folgenden sieben neuen Features erscheinen:

1 Später lesen

Sehr bald wird das Später-Lesen-Feature mit einem Update kommen. Das hatten wir in älteren Videos mal als Urlaubsmodus bezeichnet. Das Archiv wird bald umgebaut und in „Später lesen“ benannt. Du kannst dann Chats und Gruppen in diesen Bereich verschieben und sie bleiben auch dann dort, wenn neue Nachrichten ankommen. Dadurch sind diese Konversationen stumm, außerhalb deines Sichtfeldes und stören dich nicht. Das ist zum Beispiel sehr praktisch, wenn du kein Bock mehr auf eine bestimmte Gruppe hast, aber du auch nicht die Gruppe verlassen möchtest. Wenn du diese Änderung nicht magst, dann wirst du in den Einstellungen auch zurück zum alten „Archiv-Prinzip“ wechseln können, wodurch dann wieder Chats mit neuen Nachrichten automatisch in die Haupt-Chat-Lise zurückbewegt werden. 

2 Multi-Geräte-Unterstützung

In 2021 wird die Multi-Geräte-Unterstützung kommen. Du kannst dann mit deinem Account gleichzeitig auf weiteren Smartphones, Tablets oder Computern angemeldet sein und auf deine Chats zugreifen. Dabei muss nicht, wie es bei WhatsApp Web notwendig ist, dein Haupt-Handy angeschaltet oder mit dem Internet verbunden sein. 

3 Einmal Ansehen

Beim Verschicken von Bildern oder Videos wirst du bald einstellen können, dass sie automatisch gelöscht werden, sobald der Empfänger sie einmal geöffnet hat. Dadurch kann z.B. Platz gespart werden. 

4 Anrufe für Web & Desktop

WhatsApp für Web und Desktop wird demnächst ein wichtiges Feature bekommen und zwar werden dann auch dort Sprach- und Videoanrufe möglich sein. 

5 In-App Einkäufe

Schon seit einiger Zeit können über die „WhatsApp Business“ App Geschäfte einen WhatsApp Account anlegen und mit Kunden über den Messenger in Kontakt treten. Es kann auch ein Produktkatalog direkt in WhatsApp präsentiert werden. Bald kann auch die komplette Kaufabwicklung mit Warenkorb und Bezahlung direkt in WhatsApp abgewickelt werden. 

6 WhatsApp Pay

Mit WhatsApp Pay soll man bequem direkt über einen WhatsApp Chat eine Rechnung mit einem Freund begleichen können. Nach einer Verbindung mit einem Bank- oder PayPal-Konto kann man über den Messenger Geld senden und empfangen. Das ist bereits in Indien möglich. Ob dieses Feature in Deutschland tatsächlich noch dieses Jahr kommt, ist allerdings fraglich. 

7 In-App Banner 

In WhatsApp wirst du demnächst ab und zu solche Banner sehen, über die WhatsApp bestimmte Meldungen und Ankündigungen machen wird. Darüber sollst du informiert werden, bei neuen Features, Änderungen, News, Events oder Warnungen vor kriminellen Aktivitäten die WhatsApp betreffen. Für Werbezwecke wird dieser In-App Banner nicht genutzt. Wenn du auf den Banner tippst, dann wirst du je nach Meldung zu einer Webseite mit mehr Infos weitergeleitet oder z.B. zum Download des neuen Updates oder zu andere Interaktionen in der App. Diese Meldungen werden nicht in Form eines Chats gesendet, sondern wie gesagt über einen Banner.

Neue Nutzungsbedingungen

WhatsApp möchte seine Nutzungsbedingungen ändern und du hast wahrscheinlich schon die entsprechende Meldung in der App bekommen. Dieser Änderung musst du bis zu einem bestimmten Datum zustimmen, ansonsten kannst du den Messenger nicht weiter nutzen.

Daraufhin gab es einen ziemlich großen Aufschrei und viele Nutzer sind zu anderen Messenger Apps gewechselt, wo der Andrang zeitweise so groß war, dass die Server zusammengebrochen sind. WhatsApp hat darauf reagiert und das Datum, bis zu dem die Zustimmung zu den neuen Nutzungsbedingungen erfolgen muss, auf den 15. Mai verschoben. Zudem wollen sie „Fehlinformationen“ die zu der großen Verwirrung geführt haben durch eine bessere Erklärung der Änderungen beseitigen. 

Laut den Erklärungen im WhatsApp Blog und in einem neuen FAQ-Bereich geht es bei den Änderungen der Nutzungsbedingungen darum, mehr Möglichkeiten in Chats mit Unternehmens-Accounts zu schaffen. Wie gerade bei den neuen Features gezeigt, will sich WhatsApp mehr auf den Kontakt zwischen Unternehmen und Kunden über WhatsApp konzentrieren. Bei deinen Chats und Interaktionen mit Freunden also privaten WhatsApp Profilen wird sich hingegen nichts ändern. Es wird demnach keinerlei zusätzliche Berechtigungen geben, Daten mit Facebook zu teilen. Wenn du also nicht mit Unternehmensprofilen in Kontakt trittst, ändert sich auch nichts. Zudem verspricht WhatsApp außerdem mit Bezug auf die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auch weiterhin ein vertraulicher und privater Kommunikationskanal zu bleiben. 

Solltest du wechseln?

Die neuen Nutzungsbedingungen haben also in den letzten Tagen aufgrund von Gerüchten und falschen Interpretationen wahrscheinlich höhere Wellen geschlagen, als es eigentlich angebracht wäre. WhatsApp nur wegen der neuen Nutzungsbedingungen zu löschen, ist aus unserer Sicht etwas übertrieben. Nichtsdestotrotz gibt es natürlich einige andere gute Gründe, von WhatsApp zu einem anderen Messenger zu wechseln. Diese Gründe bestehen allerdings schon längere Zeit. 

Kritisch ist, dass hinter WhatsApp mit Facebook fast schon ein Internetmonopol steht und durch andere große Apps sehr viel macht und Einfluss hat. Zudem ist das Geschäftskonzept komplett auf Werbung ausgelegt. Zwar werden die Produkte für die Nutzer kostenlos angeboten, aber nur weil sie dafür Daten für bessere Werbeplatzierungen bekommen. Zwar können durch die gute Ende-zu-Ende-Verschlüsselung keinerlei Inhalte die über WhatsApp ausgetauscht werden, gelesen oder benutzt werden, allerdings fallen eine Reihe sogenannter Metadaten an, wie z.B. wann du Online bist, welches Handy du nutzt usw.

Wenn du aufgrund dieser Sachen, oder weil du generell kein Vertrauen mehr in WhatsApp hast, wechseln möchtest, dann gibt es einige gute Alternativen. Am beliebtesten sind hier wohl die 3 Messenger Apps: Signal, Telegram und Threema. Alle 3 haben Vor- und Nachteile. Signal ist die sicherste App und mit dem stärksten Fokus auf Privatsphäre. Telegram punktet beim Featureumfang und Threema ist zwar kostenpflichtig, aber dafür sicher. Diese verschiedenen Messenger Apps werden wir in einem weiteren Video mal genauer beleuchten. Gib diesem Video einen Daumen nach oben, teile es mit deinen Freunden und abonniere den Kanal, wenn du das nicht verpassen möchtest.