Corona-Apps erklärt! News zu WhatsApp, Netflix, Spotify, YouTube, Telegram

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Warum bei einigen WhatsApp Profilen bald eine kleine Uhr erscheint, was du zu den Apps für die Bekämpfung der Pandemie wissen musst, wie du dein Netflix Profil mit einem PIN schützen kannst und weitere wichtige News für deinen Internet- und Smartphone-Alltag schauen wir uns in diesem Video an.

Corona-Apps

Bei der Bekämpfung der Pandemie sollen Apps eine sehr wichtige Rolle spielen. Bereits verfügbar ist die Corona-Datenspende App vom Robert-Koch-Institut. Hier ist aber ein Fitnesstracker bzw. eine Smartwatch erforderlich. Damit sollen pseudonym Daten wie Puls- oder Schlafwerte, die auf fieberhafte Infektionen rückschließen können, von vielen Menschen gesammelt und dem Robert-Koch-Institut bereitgestellt werden. Dadurch können die dann die tagesaktuelle Ausbreitung des Virus besser einschätzen. 

Eine weitere und für die Eindämmung der Pandemie als wichtiger eingeschätzte App ist eine bald verfügbare Kontakverfolgungs-App. Diese soll dann warnen, wenn man einem Infizierten in den vergangenen Tagen zu nahe gekommen war. Diese sogenannten Tracing-Apps funktionieren anders als Tracking-Apps.

Tracking-Apps benutzen GPS und können dadurch wie Navigationsapps feststellen, wo welche Nutzer im Zeitverlauf unterwegs waren, was datenschutzrechtlich problematisch ist. Zudem ist GPS zu ungenau, um verlässlich ein Kontakt unter 2 Metern zu erkennen.

Tracing-Apps hingegen benutzen nur Bluetooth und sehen nicht wo der Nutzer unterwegs war, sondern können nur im Nachhinein zurückverfolgen welche anderen Handys und damit anderen Nutzer in der Nähe waren. Wenn dann bei einem Nutzer eine Infektion festgestellt wurde, kann man sehr genau zurückverfolgen mit wem die Person Kontakt hatte. Die können dann gewarnt werden und in Quarantäne gehen.

Damit so eine App Erfolg hat, ist es natürlich wichtig, dass es möglichst viele Menschen nutzen. Nach aktuellem Stand soll die Nutzung der App aber nur freiwillig erfolgen. Deswegen könnte es für den Erfolg dieses Ansatz wichtig sein, dass auch Google und Apple, also die Firmen hinter den Betriebssystemen Android und iOS, dieses Tracing-Konzept unterstützen. Mit einem Betriebssystem-Update soll die Technik auf viele Handys kommen, ohne dass eine Extra-App installiert werden muss. Die Nutzer müssen nach dem Update aber auch erst zustimmen, bevor das Tracing aktiviert wird.

Bei der Entwicklung dieser Technik ist natürlich Datenschutz ein extrem wichtiger Punkt, alles soll anonymisiert erfolgen und Daten-Missbrauch soll vermieden werden. Trotzdem bietet es natürlich einige Angriffspunkte bezüglich Privatsphäre. Diese Gefahr muss dann jeder für sich selbst abwägen mit den Vorteilen zur Eindämmung des Virus. 

Netflix

Für einzelne Netflix-Profile kann jetzt eine PIN-Sperre aktiviert werden, sodass man sie vor anderen Personen die das Abo nutzen schützen kann. Gehe dafür zu deinem Konto und dann bei „Profile und Kindersicherung“ bei dem entsprechenden Profil auf „Profilsperre“. Hier musst du zunächst das Kontopasswort eingeben und kannst dann die Profilsperre aktivieren, einen PIN festlegen und auf „Speichern“ klicken. Ab dann muss du jedes mal bevor du dein Netflix-Profil aufrufen kannst, diesen vierstelligen PIN eingeben.

Spotify

Spotify arbeitet gerade an einem Feature, das gemeinsames Musikhören trotz räumlicher Distanz ermöglichen soll. Personen können sich dann für eine Session versammeln und in Echtzeit eine gemeinsame Playlist hören.

YouTube

YouTube arbeitet an einer TikTok Konkurrenz. Mit dem Feature namens Shorts können kurze Videos erstellt und direkt in YouTube geteilt werden. Diese erscheinen dann bei den Stories. Benutzt werden kann dafür die von YouTube lizenzierte Musik. 

Emojis

In 2021 wird es keine neuen Emojis geben. Durch die aktuelle Krise verschiebt sich die Entwicklung, um 6 Monate. Welche neuen Emojis dieses Jahr noch dazukommen, kannst du im hier oben verlinktem Video sehen.

Telegram

Der WhatsApp Konkurrent Telegram hat ein praktisches neues Feature bekommen. Es kann jetzt die Chatliste in verschiedenen Ordnern eingeteilt werden, um eine bessere Chatübersicht zu bekommen. So können beispielsweise enge Freunde oder ungelesene Nachrichten in einem extra Ordner angezeigt werden. Bei Android findest du den Punkt „Ordner“ in den Einstellungen und bei iOS halte unten das Chat-Icon kurz gedrückt.

WhatsApp

Bei WhatsApp für iOS gibt es schon die verbesserte Suchfunktion. Du kannst nach bestimmten Nachrichtentypen wie z.B. Fotos oder Links suchen. Wenn du eine Kategorie auswählst, kannst du danach auch noch einen Suchbegriff eintippen. Das wird es so auch bald für Android geben. Mit diesen neuen Suchfiltern kannst du einfacher bestimmte Nachrichten finden.

WhatsApp wird in Kürze das Limit für Gruppen-Sprach- und Gruppen-Videoanrufe erhöhen. Bisher können ja nur maximal 4 Personen teilnehmen, aber das wird erhöht, wie die sehr gut informierte Quelle WABetaInfo herausgefunden hat. Das macht WhatsApp sicherlich, weil im Zuge der Kontaktbeschränkungen das Feature Gruppenanrufe vermehrt genutzt wird.  

Bald kannst du deine Chat-Backups, die auf Google Drive gespeichert werden, mit einem Passwort schützen. So kannst du sicherstellen, dass weder WhatsApp noch Google auf deine Nachrichten über das Backup zugreifen können. Wenn du diese Option eingeschaltet hast, dann musst du für die Wiederherstellung deiner Chats das Passwort kennen. Ein Zurücksetzen des Passworts wird nicht möglich sein, sodass du wenn du dein Passwort vergisst, dein Backup verlierst. Bei iOS wird das Backup über iCloud mit einem anderen Verfahren verschlüsselt. 

Um die Verbreitung von Fake News über die Weiterleitung von Nachrichten zu reduzieren, wurde das Feature eingeschränkt. Mit dem Weiterleiten werden oft falsche Informationen schnell an viele Nutzer verteilt. Deshalb können jetzt häufig weitergeleitete Nachrichten, die man an so einem Doppelpfeil erkennen kann, nur noch einzeln an eine Person weitergeleitet werden. Laut WhatsApp ist durch diese Maßnahme die Anzahl der weitergeleiteten Nachrichten um 25% gesunken. 

Wie bereits in einem älteren Video erwähnt, wird man sowohl für Einzel- als auch für Gruppenchats ein automatisches Löschen von Nachrichten aktivieren können. Du wirst einstellen können, wie lange Nachrichten nach dem Senden erscheinen sollen, bis sie automatisch gelöscht werden. In Gruppen werden nur Admins diesen Modus der ablaufenden Nachrichten einschalten können. Chats die das aktiviert haben, bekommen im Profibild so ein Uhr-Icon als Hinweis.